Hier in Hong Kong ging gestern das sportliche Highlight des Jahres zu Ende – the Hong Kong Sevens. Sportart? Rugby. Und war nicht die 15 Leute auf jeder Seite + 40 Minuten pro Halbzeit Edition sondern die Sprint Variante: 7 Spieler pro Team, 7 Minuten pro Halbzeit – Sevens halt. Für einen wie mich (bisher nicht mal ein Rugby Spiel gesehen) war die Sache sehr amüsant. Ein Spiel ist kurz und knackig, es wird nicht langweilig – und an so einem Nachmittag kann man sich schon mal an die 10 Spiele anschaun.
Aber nicht wegen den Spielen sondern wegen den Leuten ist dieses Wochenende etwas ganz besonderes. Rugby Fans aus aller Welt (vor allem aber aus England) erfreuen an diesem Wochenende Hong Kong mit ihrer Präsenz. Verkleidet und meist besoffen irren sie am Abend durch Lan Kwai Fong (Fortgehviertel), rülpsen, machen blöde Bemerkungen, sind aber sonst ganz lustig (blöderweise hab ich beim Fortgehn die Kamera nie dabei).
Für mich war der Besuch im mit 40000 Zuschauern fast voll besetzten Hong Kong Stadium am Freitag (freier Eintritt für Studenten) auf jeden Fall ein Erlebnis. Selbst die Welt des Rugby ist kein Buch mit sieben Siegeln mehr – viel eher ein Buch mit einem halben Siegel – viel mehr als Ball nehmen und ans andere Ende vom Stadion laufen bzw. den Gegner an selbigem (mit brutalen Tackles) hindern ist es letztendlich nicht.
England vs. New Zealand





Recent Comments