Macau

18 02 2008

Samstag stand ein kurzer Trip ans andere Ende der Bucht an. Eine Stunde mit der Speedboat Fähre übers Meer – und schon legt man im ex-portugiesischen Pendant zu Hong Kong an. Auch bekannt als ‘Asian Las Vegas’ beherbergt Macau eine große Zahl an Hotels und Casinos und legt in diesem Business sehr stark zu.

Nebenbei hat Macau auch ein wenig an Sightseeing zu bieten – unter anderem die Macau Festung bestückt mit Kanonen, Burgmauern – und natürlich den obligatorischen Souvenierläden. Außerdem spiegelt sich in Macau die südeuropäische Kultur stark wieder – zum einen im Baustil – zum anderen in den Restaurants in der ganzen Stadt. Für uns bedeutete das: eine Stunde Fußmarsch durch die halbe Stadt in ein hervorragendes portugiesisches (sagt der Reiseführer). Und in der Tat war es ein wirklich köstliches Essen – wobei ich nicht weiß ob das Essen wirklich so hervorragend war oder ob es doch nur das erste europäisch gewürzte Essen an sich war. Die Stunde Fußmarsch hat sich jedenfalls gelohnt.

Wer nach Macau geht muss auch gambeln – stilgerecht im größten, besten, protzigsten und teuersten Casino der Welt.
‘The Venetian Macao’ (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Venetian_Macao – leider kein deutscher Eintrag vorhanden) – ein 2,4 Milliarden US Dollar teurer Prunkbau, der so ziemlich alles bietet was das Herz begehrt. Von den nachgebauten Kanälen mit 24 Stunden Tageslicht pro Tag (ein täuschend echt nachgemachter Himmel), Luxussuiten, Stars und Sternchen die Regelmäßig auftreten und natürlich Glücksspielgeländer soweit das Auge reicht.

Meine verlorenen 20 Euro waren das Erlebnis auf jeden Fall wert. Bilder folgen sobald mir mein Flickr Passwort wieder einfällt…

Der Bungee Jump von Macau Fernsehturm ging sich nicht mehr aus (über 300m hoch – die höchste Bunjee Jump Destination der Welt) – aber es war ja nicht das letzte mal in Macau…


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