Heute gings zum ersten Mal nach China – also ins ‘richtige’ China, dort mit Todesstrafe und Kommunismus – wos nicht so zimperlich zugeht wie in HK. Aber mal langsam – eigentlich gings nur in die Sonderwirtschaftszone Shenzhen – das ist quasi eine Stadt die direkt an Hong Kong angrenzt und mittlerweile schon knappe 8 Millionen Einwohner hat (ich glaub ich bin nicht der einzige der noch nie vorher davon gehört hat). Groß geworden mit Fabriken für Schuhe und T-Shirts hat die Stadt mittlerweile eine eigene Börse (die einzige in Mainland China neben Shanghai) sowie eine Vielzahl von Shopping Centers.
Diese Shopping Centers haben aber eine besondere Eigenheit. Jeder kennt es aus Europa wenn man gefälschte Ware angedreht kriegt – an mobilen Ständen, die ‘Armani’ eher extragünstig anpreisen. In Shenzhen kauft man das in den besagten Shopping Centers – 8 Stockwerke hoch, Maße geschätzt 500×500m gefüllt mit hunderten Shops und tausenden Händlern, die ihre Ware an den Mann bringen wollen. Armani, Louis Vuitton, Boss für Kleidung, Breitling, Rolex, Omega für Uhren, Sony, Apple für Elektronik – alles was eine Marke hat kann hier gekauft werden. Preis? Kommt darauf an – ob man handelt, gut handelt oder sehr gut handelt. Als Anfänger bei der heutigen Shopping Tour hat mich der 50%+ Rabatt auf Dinge schon ziemlich gefreut (da warn die Preise schon richtig gut) – im Nachhinein hab ich mich dann geärgert dass es keine 70%+ waren. Es macht Spaß, ist aber auch anstrengend runterzuhandeln – 5 Minuten handeln für 50 Cent runter – das ist harte schlecht bezahlte Arbeit.
Insgesamt hat sich die Sache aber gelohnt – knappe 80 Euro für Zeug das zu Hause locker 1000 Wert is (zumindest ungefälscht) – großteils isses eh Zeug das ich in 2 Monaten wieder wegschmeiß, aber mich interessiert doch was die Lebenserwartung von dem Zeug (von Uhr über Sonnenbrille bis T-Shirts) so ist.
PS: den 128 GB USB Stick hab ich mir schlussendlich doch nicht gekauft – klingt doch ein bissl blöd wenn das so beworben wird – und wenn man dafür keine 30€ blecht. Etwas in der Art hab ich schon vermutet: klick mich




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