In den Ferien? Auch (ich hoffe der Neid auf meinen heutigen letzten Unitag hält sich in Grenzen).
Aber vor allem bin ich auf Google Maps angelangt, um mir endlich den genauen Standort der Hong Kong University of Science and Technology (so der ellenlange und äußerst aussagekräftige Name der werten Austauschuni) anzusehen. Und siehe da – sie ist am Arsch von Hong Kong. Idyllische Lage, Meerblick – aber weit und breit keine Stadt – wobei, wo in Hong Kong (nebenbei erwähnt – zum Bauen eines der teuersten Pflaster der Welt) kann man sonst einen Fußballplatz samt Tartanbahn hinpflastern, wenn nicht in die Einschicht von Hong Kong. Für mich als bisherigen Nicht-gerade-Großstadtbewohner vielleicht gar nicht die schlechteste Sache – immerhin siehts auf Google Maps so aus als wäre das grüne rundherum so etwas wie Wald (evtl. sind es auch Giftmülldeponien – das ist schwer zu erkennen).
Aber – so weit weg vom Schuss sind wir auch wieder nicht. Onkel Google sagt: Von der Haustür unserer Uni bis ins Zentrum von Kowloon (dem Manhattan Asiens) – quasi direkt vors Gemeindeamt von Hongkong ;) – sinds 12,3 Kilometer. Weiter als ich gehofft hab – aber doch irgendwie nahe. Was sind schon 12,3 Kilometer verglichen mit 581 Kilometern (das muss jetzt nicht jeder verstehn – ich hoff immernoch, dass die Brix mal auf meinem Blog vorbeischaut :) ).
Tja – 12,3 Kilometer – kombiniert mit dem Innenstadtverkehr von Hong Kong – mit der Riksha müsst mans in unter 2 Stunden packen… Naja – ansonsten gibts ja noch das Taxi (wenn die Kohle ein dauerndes Umherkutschiern lassen hergibt) – wenn die Taxifahrer in Hong Kong besser Englisch können als die Wiener Taxler Deutsch, dann hab ich sogar noch halbwegs Hoffnung, dass wir zumindest hin und wieder unsere Uni wiederfinden. Und da ich den U-Bahn Plan leider nicht lesen kann (Drecks Kantonesich :/) bleibt vorerst eh nix anderes übrig.
Hier noch ein Bildchen von HK City (inklusive Wegbeschribung: A ist Uni – B ist Zentrum von Kowloon
Yours, maze





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