Das Ende naht

18 05 2008

3 Wochen sinds noch, dann ist dieses Semester wieder vorbei. Vorher steht noch etwas Sonnenschein, einiges an Lernen (Final Exams stehen nächste und übernächste Woche an) und auch etwaige Abschiedsfeiern von Leuten, die schon etwas früher wieder nach Hause fahrn.

Langsam kommt auch die Freude auf zu Hause etwas auf – trotzdem machts hier noch viel Spaß zu feiern am Pool zu liegen und zu lernen (mehr oder weniger).





Worlds highest Bungee

12 05 2008

Auch heute nur ein kurzes Bild. Hier der 323m hohe Macau Tower von dem man Bungee Jumping betreiben kann. Wurde auch gemacht – 223 Meter in die Tiefe. Fragt mich nicht wies war (ich erzähls dann gern persönlich).





Sunrise over HKUST

12 05 2008

Mir fehlt derzeit etwas die Zeit (und auch Lust) meine Japan Erlebnisse in Worte zu gießen (ich erzähl gern jedem wies war) – insgesamt wars aber sehr nice dort, kann ich jedem empfehlen (mit englisch kommt man allerdings nicht sehr weit).

Daher als Ersatz ein kleines Bildchen hier auf der Uni (6 Uhr morgens). Hat seine Vorteile wenn man um die Zeit vom fortgehn nach Hause kommt…





Olympischer Fackellauf in Hong Kong

28 04 2008

Am 2. Mai gehts hier ab. Die olympische Fackel wandert durch Hong Kong. Das Polizeiaufgebot wird (nur zur Sicherheit) sehr groß sein, aber die Organisatoren des olympischen Fackellaufs können sich den Schweiß schon von der Stirn wischen. Südkorea (Seoul) war das letzte heiße Pflaster – da gab es keine Probleme. Und mit Nordkorea, Vietnam und China dürfte es keine Probleme mehr geben.

Wie gesagt ist es am Freitag dann soweit. Zehntausende werden erwartet, es wird wohl eine große Zustimmung für die Spiele herrschen – ein Meer an roten Flaggen und Gesichtsbemalungen wird Hong Kong überschwemmen. Die Mainland Students Society auf unserer Uni erklärt sich freundlicherweise bereit, allen interessierten Studenten einen kostenlosen Trip zum Zuschauen zu sponsern. Verköstigung und Rote Flaggen natürlich inklusive.

Wenn man das von allen chinesischen Einrichtungen erwarten kann, wird es ein ziemliches Fest werden (wenn auch sehr stark inszeniert). Ich werd mich davon nur im Fernsehn überzeugen können, bin ja (leider oder glücklicherweise…) nicht da. Sehr viel aufregendes vom Fackellauf mit ‘Free Tibet’ Demonstrationen wird man nicht mehr erwarten können. Nach Hong Kong gehts nach Macau und dann für 95 Tage wird das chinesische Festland bereist. Mit jubelnden Massen und roten Flaggenmeeren inklusive.





Japan

27 04 2008

Dienstag Morgen gehts los – eine Woche Japan. Zu dritt (mit Anders aus Schweden und Tiffany aus den States) gehts für 7 Tage nach Tokyo – shopping, sightseeing und fortgehing wird wohl am Programm stehen.

Genaueres kann ich noch nicht sagen – in unserer überlegenen Organsiationsgabe haben wir erst für die ersten 3 Nächte Zimmer gebucht – der Rest wird sich schon ergeben. Da ich am Dienstag alleine flieg (die andern kommen am Mittwoch nach) hab ich mir schon einen U-Bahn Plan besorgt.

http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Tokyo_subway_map.PNG

Ich freu mich jedenfalls schon. Vor allem wenn ichs an diesem Tag vom Flughafen ins Hotel schaff :D.

See you around





China goes crazy?

17 04 2008

Erstmal sorry für die lange Postabstinzenz. Irgendwie war viel los, aber wenig interessantes – und an der Motivation hats auch gehapert. Nun gibts aber wieder regelmäßiger was – auch damit ich meine Fähigkeit, in Deutsch zu schreiben nicht verliere.

Nun zum Titel – so mancher wirds schon vernommen haben – China ist mehr und mehr von der Paranoia verfallen, dass alle und jeder gegen sie ist. Deshalb wurden die Visabedingungen massiv verschärft und in Mainland China werden vor den olympischen Spielen alle ausländischen Studenten deportiert außer Landes geschafft. Von Hong Kong ist sowas glücklicherweise (noch) nicht bekannt. Zur Visasituation – prinzipiell war es bisher sehr einfach, ein Visum zu bekommen. Man geht zur Agentur, die Visa ausstellt, gibt seinen Reisepass und ein Foto für 1-2 Tage ab, zahlt 35 Euronen und kriegt dann sein Multiple Entry Visa mit dem man das Land für die nächsten 3 Monate bereisen kann. Dasselbe gabs für Sinlge und Double Entry – alles relativ günstig und einfach. Ganz anders heute – unser Versuch ein Mainland Visum zu bekommen (blöderweise haben wir uns vorher noch keines ausstellen lassen) endete kläglich. Multiple Entry gibts nicht mehr, die anderen wurden erheblich teurer – die Anforderungen sind dafür gestiegen. Flug muss gebucht und bestätigt sein, genauso wie eine Hotelbestätigung, dass man ein Zimmer hat. So what? Unser China Trip sollte dadurch zwar nicht gefährdet sein, trotzdem ziemlich ärgerlich…

Die Begründung? Terrorgefahr, die von Studenten ausgeht. Wobei mit Terrorgefahr wohl ‘Free Tibet’ Demonstrationen gemeint sind. Und bei ausländischen Studenten kommt die unglückliche Situation dazu, dass die Armee nicht einfach drüberfahrn (wörtlich genommen) kann.

So versucht China nun krampfhaft die Illusion der perfekten olypmischen Spiele aufrecht zu erhalten (was intern soweit auch ganz gut gelingt), was im Ausland aber immer mehr auf befremdliche Reaktionen nach sich zieht.

Dann viel Glück bei den Spielen – ich kann nur hoffen, dass ich demnächst nicht nach Hause muss -.- (was mit den Studenten geschieht, die nach dem Auslandssemester noch ein Monat in China geplant hatten kann ich nicht sagen)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548024,00.html





Hong Kong Sevens

31 03 2008

Hier in Hong Kong ging gestern das sportliche Highlight des Jahres zu Ende – the Hong Kong Sevens. Sportart? Rugby. Und war nicht die 15 Leute auf jeder Seite + 40 Minuten pro Halbzeit Edition sondern die Sprint Variante: 7 Spieler pro Team, 7 Minuten pro Halbzeit – Sevens halt. Für einen wie mich (bisher nicht mal ein Rugby Spiel gesehen) war die Sache sehr amüsant. Ein Spiel ist kurz und knackig, es wird nicht langweilig – und an so einem Nachmittag kann man sich schon mal an die 10 Spiele anschaun.

Aber nicht wegen den Spielen sondern wegen den Leuten ist dieses Wochenende etwas ganz besonderes. Rugby Fans aus aller Welt (vor allem aber aus England) erfreuen an diesem Wochenende Hong Kong mit ihrer Präsenz. Verkleidet und meist besoffen irren sie am Abend durch Lan Kwai Fong (Fortgehviertel), rülpsen, machen blöde Bemerkungen, sind aber sonst ganz lustig (blöderweise hab ich beim Fortgehn die Kamera nie dabei).

Für mich war der Besuch im mit 40000 Zuschauern fast voll besetzten Hong Kong Stadium am Freitag (freier Eintritt für Studenten) auf jeden Fall ein Erlebnis. Selbst die Welt des Rugby ist kein Buch mit sieben Siegeln mehr – viel eher ein Buch mit einem halben Siegel – viel mehr als Ball nehmen und ans andere Ende vom Stadion laufen bzw. den Gegner an selbigem (mit brutalen Tackles) hindern ist es letztendlich nicht.

dsc03338jpg.jpg

England vs. New Zealand





Welcome to paradise

27 03 2008

Der erwähnte Trip nach Thailand (Koh Phangan) zu wunderschönen Stränden und nebenbei zur legendären Full Moon Party darf nicht undokumentiert bleiben. Diesmal mit Bildern – und weils bei den andern posts so wenige warn, gibts diesmal gleich ein paar mehr.

Von den 6 Tagen in Thailand waren wir 5 Tage auf Koh Phagnan – zum einen zum Strand liegen, Sonnenbrand kriegen und ins Meer gehen, auch zur Full Moon Party. Full Moon Party? Wahrscheinlich eines der geilsten Strandevents überhaupt. 10000 Leute am Strand, Party, Saufen, andere Sachen…

Eigentlich gibts gar nicht viel zu erzählen. 34 Grad, ein paar Tage Sonnenschein – klasse Leute (ca. 20000 Schweden auf der Insel) – und irgendwie auch viele Ladyboys – da heißts dann aufpassen. Das wars auch schon – ich denke die Bilder sprechen für sich.

Sonnenuntergang auf Samui

Samui Sunset

Sunset Beach

cimg1083.jpg

Firefighters

Full Moon Party – its hot

The beautiful sea

beautiful sea view

Dieser kleine Mann wollte unbedingt, dass ich ein Foto von ihm mach. Er hat dann von mir auch welche machen wollen – aber er hat immer den Finger auf die Linse gelegt – jetzt sieht man auf den Fotos nix :D

thai junge





Halbzeit

18 03 2008

Die Zeit vergeht doch schneller als gehofft – und so muss ich leider die offizielle Halbzeit ankündigen. Die gute Sache dabei: Wir haben Ferien, genauer gesagt Springbreak. Nach 3 ordentlich schweren Midterm Exams haben wir uns diese Pause auch verdient – und deshalb gehts für 7 Tage nach Thailand. Ko Phangan, damit die Bräune (und der Alkoholspiegel) wieder passt und dann noch 2 Tage Bangkok, um ein paar Häkchen auf der Sightseeing Liste abhaken zu können.

Heute Mitternacht gehts los, mangels Internet (bzw. Laptop) auf der Insel wird man wohl demnächst nix von mir hören.

Schöne Grüße aus dem sonnigen HK bei 26 Grad -  bald schöne Grüße aus dem sonnigeren Thailand bei 34 Grad.





Tibet crisis

17 03 2008

Die Nachrichten machen die Runde – kleine tibetanische Demonstrationen werden von der chinesischen Polizei/Armee brutal niedergeschlagen. Nachrichten oder genaue Angaben sind kaum verfügbar – Tibet ist von der Außenwelt quasi abgeschnitten.

Soweit zum Stand der Dinge – für mich umso enttäuschender, dass diese Sache meine Hoffnungen in China pulverisiert haben. Irgendwo sah ich doch einen kleinen Fortschritt – Zensur? geht zurück. Menschenrechtsverletzungen? Werden entweder besser vertuscht oder werden doch rarer. Tibet? Nun ja – hier die Enttäuschung. Der Jahrestag der versuchten Revolution vor 49 Jahren wird von den Tibetanern immer wieder zum Anlass genommen, die eigene Unabhängigkeit (oder zumindest ein Stück weit Autonomie von Peking) einzufordern. Die chinesische Regierung greift aber immer noch zu altbewährten Mitteln, nämlich die Demonstrationen mit militärischer Brutalität und Übermacht zu zerschlagen, politisch unangenehme zu verhaften und zu foltern und die ganze Geschichte in China auch noch propagandamäßig auszuschlachten, indem der Dalai Lama angeschwärzt wird.

Man muss jetzt nicht annehmen, dass meine Informationen umfangreicher sind als die jedes europäischen Nachrichtensehers – dennoch ist die Sache hier noch etwas präsenter als anderswo. Immerhin kommen die meisten Nachrichten und Informationen von Nachrichtensendern in Hong Kong (zb eines der wenigen Videos aus Lhasa: http://edition.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/03/16/tibet.unrest/index.html#cnnSTCVideo).

Kurz gesagt – auch wenn China sich nach außen derzeit als sehr sympathisch darstellen will – vor allem was Themen wie Umweltschutz oder natürlich die omnipräsenten olympischen Spiele angeht – innenpolitisch ist und bleibt Peking wohl noch lange ein brutaler und propagandagetriebener Moloch, der jegliche Vorwürfe von außen und innen eiskalt abschmettert. Anstatt die bescheidenen Forderungen der Tibetaner und des Dalai Lama einzugehen oder sie überhaupt zur Debatte zu stellen (diese Foderungen sind schon lange nicht mehr die Unabhängigkeit Tibets sondern nur eine Gleichbehandlung der Tibetaner mit den Chinesen im eigenen Heimatland Tibet) wird der Dalai Lama einfach dämonisiert und für Propagandazwecke missbraucht.

Ich hoffe nur, dass die Krise bald beendet wird und möglichst wenige Opfer zu beklagen sind.

Einer, der grad nicht sehr stolz ist, in China zu sein.








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